Rhodos, Mittelalterliche Hafenstadt auf der Insel Rhodos, Griechenland
Rhodos ist eine mittelalterliche Hafenstadt an der Nordspitze der griechischen Insel Rhodos. Die Altstadt liegt innerhalb hoher steinerner Mauern und besteht aus engen gepflasterten Gassen, die sich zwischen Häusern aus hellem Stein und kleinen Plätzen mit Brunnen und Torbögen winden.
Der Ritterorden der Hospitaliter übernahm die Insel zu Beginn des 14. Jahrhunderts und errichtete Festungen und Paläste, die zwei Jahrhunderte lang als Hauptquartier dienten. Osmanische Truppen eroberten den Ort im Jahr 1522 nach einer langen Belagerung und hinterließen eigene Moscheen und Verwaltungsgebäude.
Die Ritter bauten jeweils ein eigenes Gebäude für jede Nation in ihrem Orden, und diese Unterkünfte säumen noch heute eine schmale Gasse innerhalb der Stadtmauern. Jedes Haus zeigt ein Wappen oder eine Tür im Stil seiner Herkunftsregion, sodass Besucher die Verbindung zwischen den mittelalterlichen Ritterstaaten und der griechischen Insel erkennen können.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Gassen für Autos gesperrt sind und Orientierung durch die Stadtmauer erleichtert wird. Die neueren Viertel außerhalb der Mauern bieten zahlreiche Unterkünfte und Esslokale, während Fähren regelmäßig vom Hafen zu anderen Inseln ablegen.
In vielen Ecken der Altstadt liegen noch Kanonenkugeln aus der Belagerung von 1522, die nie entfernt wurden und heute zwischen Pflastersteinen und Hauswänden ruhen. Besucher finden sie oft an unerwarteten Stellen, wo sie seit Jahrhunderten liegen geblieben sind.
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