Agiofarango-Schlucht, Schluchtan der Südküste Kretas in Griechenland
Agiofarago ist eine enge Schlucht an der Südküste Kretas, die von zwei Bächen geformt wurde, die sich treffen und zum Meer fließen. Der Pfad führt durch Felswände vorbei an Höhlen und mündet in einen ruhigen Kieselstrand mit klarem Wasser.
Die Schlucht war seit der Minoer besiedelt, wie eine alte Grabstätte aus etwa 2000 v. Chr. zeigt. Später zogen sich Mönche und Eremiten in die Höhlen zurück und errichteten die Kirche des Heiligen Antonius, die ihre heutige Form im 14. oder 15. Jahrhundert erhielt.
Der Name Agiofarago bedeutet "Schlucht der Heiligen" und erinnert an Eremiten, die hier in Höhlen lebten und sich dem religiösen Leben widmeten. Die kleine Kirche des Heiligen Antonius und die alte Grabstätte zeugen von dieser langen spirituellen Verbindung zwischen Mensch und Landschaft.
Man kann das Gebiet zu Fuß vom Parkplatz zum Strand erreichen, ein Weg von etwa 25 bis 35 Minuten über einen gut markierten Pfad, oder mit dem Boot von nahen Häfen wie Matala oder Agia Galini ankommen. Bringen Sie viel Wasser und robuste Schuhe mit, da es keine Geschäfte oder Cafes in der Nähe gibt und die Wege steinig sind.
Eine Besonderheit sind die Höhlen, in denen Eremiten zu unterschiedlichen Zeiten lebten und sich nur einmal im Jahr an einer großen Höhle namens Goumenospilios trafen, um sich an verstorbene Mitglieder zu erinnern. Diese Tradition der einsiedlerischen Gemeinschaft hat sich in lokalen Geschichten erhalten.
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