Villeneuve-d’Ascq, Verwaltungsbezirk im Département Nord, Frankreich.
Villeneuve-d'Ascq ist eine Gemeinde im Département Nord der Métropole Européenne de Lille im Norden Frankreichs. Das Verwaltungsgebiet umfasst mehrere Ortsteile, darunter den historischen Kern Ascq, Wohnviertel aus den 1970er-Jahren und weitläufige Campusgelände mit Wohnheimen und Forschungseinrichtungen.
Die Verwaltungseinheit entstand im Jahr 1970 durch den offiziellen Zusammenschluss von Ascq, Annappes und Flers-lez-Lille zur Bewältigung der städtischen Expansion nach Osten. Die neuen Wohn- und Universitätsviertel wurden in den folgenden Jahren auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtet.
Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss dreier Dörfer und trägt den Namen einer dieser alten Gemeinden. Heute finden Besucher hier sowohl ländliche Ortsteile mit Backsteinhäusern als auch moderne Universitätsviertel mit zeitgenössischer Architektur.
Die Gemeinde ist mit mehreren Haltestellen der automatisierten Metrolinie VAL an das Zentrum von Lille angebunden, die regelmäßig verkehren. Besucher finden rund um die Universität Cafés und Studentenrestaurants, während die älteren Dorfkerne kleine Geschäfte und Bäckereien beherbergen.
Der Ortsteil Ascq war Schauplatz eines Massakers deutscher Truppen im April 1944, an das heute ein Gedenkzentrum erinnert. Der alte Dorfkern bewahrt seine ländliche Struktur mit engen Gassen und Bauernhäusern, während ringsum Hochschulen und Labore die Landschaft prägen.
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