Dunkerque, Hafenstadt in Nord, Frankreich
Dunkerque liegt an der Nordseeküste mit einem großen Hafenkomplex, der Industriefracht, Container und Passagierfähren nach England abwickelt. Wohnviertel erstrecken sich landeinwärts vom Handels- und Verwaltungszentrum, wo Einkaufsstraßen auf Plätze mit Cafés treffen.
Die Stadt wechselte zwischen französischer, englischer, spanischer und flämischer Herrschaft, bis Frankreich sie 1662 durch Kauf von England endgültig erwarb. Im Mai 1940 evakuierten alliierte Streitkräfte über 300.000 Soldaten von den Stränden während der deutschen Offensive.
Beim Winterkarneval ziehen maskierte Gruppen durch die Gassen, tanzen mit bunten Schirmen und singen lokale Lieder nach festen Choreografien. In den Fischlokalen bestellen Einheimische vor allem Moules-Frites, die direkt am Hafen frisch zubereitet werden.
Das öffentliche Verkehrsnetz bietet kostenlose Busverbindungen in der gesamten Metropolregion, die Wohnviertel mit dem Geschäftszentrum verbinden. Vom Bahnhof aus erreicht man das Stadtzentrum und die Strandpromenade in Malo-les-Bains bequem zu Fuß innerhalb von 20 Minuten.
Die Gemeinde umfasst sechs ehemals eigenständige Orte, darunter Malo-les-Bains, Rosendaël und Petite-Synthe, die jeweils eigene Viertelcharaktere bewahren. An der Strandpromenade von Malo stehen noch Villen aus der Belle Époque, die an die Zeit erinnern, als wohlhabende Besucher Seebäder aufsuchten.
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