Levallois-Perret, Verwaltungsgemeinde in Hauts-de-Seine, Frankreich
Levallois-Perret ist eine Gemeinde am rechten Seineufer im Département Hauts-de-Seine, direkt nordwestlich von Paris gelegen. Das dicht bebaute Stadtgebiet erstreckt sich über weniger als drei Quadratkilometer und grenzt im Osten an den Fluss, während Wohn- und Geschäftsviertel den Großteil der Fläche einnehmen.
Die Gemeinde entstand 1867 durch Zusammenschluss zweier Wohnsiedlungen: Village Levallois von Nicolas-Eugène Levallois und Champerret von Jean-Jacques Perret. Industriebetriebe prägten das Gebiet bis ins 20. Jahrhundert, darunter die Werkstätten von Gustave Eiffel, in denen Bauteile für bedeutende Eisenkonstruktionen gefertigt wurden.
Die Gemeinde entwickelte sich aus zwei Wohnsiedlungen des 19. Jahrhunderts und trägt die Namen ihrer Gründer in der offiziellen Bezeichnung. Heute ziehen moderne Büroviertel und Wohnhochhäuser viele Berufstätige an, die hier in einer dicht bebauten Vorstadt nahe am Zentrum von Paris leben.
Drei Stationen der Pariser Métrolinie 3 verbinden das Gemeindegebiet mit dem restlichen Ballungsraum und erleichtern den Zugang zu verschiedenen Vierteln. Kostenlose lokale Buslinien verkehren innerhalb der Gemeindegrenzen und bieten eine zusätzliche Möglichkeit, sich fortzubewegen.
Die nördliche Hälfte der Île de la Jatte in der Seine diente im späten 19. Jahrhundert als Motiv für impressionistische Maler, die das Flussufer und das Freizeitleben festhielten. Diese schmale Insel liegt direkt neben dem östlichen Gemeinderand und bleibt ein ruhiger Ort inmitten der städtischen Umgebung.
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