Circuit Paul Ricard, Motorsportrennstrecke in Le Castellet, Frankreich
Circuit Paul Ricard ist eine Motorsport-Rennstrecke in Le Castellet, Frankreich, die sich über 5842 Meter erstreckt und für ihre lange Mistral-Gerade bekannt ist. Die Anlage verfügt über farblich markierte Auslaufzonen aus speziellen Asphaltmischungen, die Fahrzeuge bei Abflügen kontrolliert abbremsen.
Die Rennstrecke wurde im April 1970 eröffnet, nachdem der Getränkeindustrielle Paul Ricard das Projekt finanziert hatte. Von 1971 bis 1990 war sie regelmäßig Austragungsort des Formel-1-Großen Preises von Frankreich.
Der Name ehrt den Pastis-Hersteller Paul Ricard, der das Projekt in den späten 1960er-Jahren finanzierte. An Renntagen bringen Zuschauer Campingstühle und Sonnenschirme mit, um die Durchfahrten entlang der Geraden zu verfolgen und das typische Heulen der Motoren zu hören.
Die Anlage liegt etwa 30 Minuten von Marseille entfernt und ist über die Autobahn A50 erreichbar, mit Verbindungen zu drei Flughäfen in der Region. An Veranstaltungstagen empfiehlt es sich, früh anzureisen und ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitzubringen, da die provenzalische Sonne intensiv sein kann.
Die blauen und roten Zonen enthalten Wolframbeimischungen im Asphalt, die unterschiedliche Bremswirkungen erzeugen und Piloten helfen, die Fahrzeuge nach Abflügen sicher zum Stehen zu bringen. Diese farbigen Flächen wurden später von anderen Rennstrecken weltweit übernommen.
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