Département Tarn-et-Garonne, Verwaltungsdepartement in Okzitanien, Frankreich.
Tarn-et-Garonne ist ein französisches Departement in der Region Okzitanien im Süden des Landes und umfasst etwa 195 Gemeinden. Das Gebiet erstreckt sich von Toulouse im Westen bis Albi im Osten, wobei die Flüsse Garonne und Tarn Ackerland und sanfte Hügellandschaften durchziehen.
Das Departement wurde 1808 von Napoleon Bonaparte gegründet, der mehrere benachbarte Territorien zusammenbrachte und Montauban zur neuen Präfektur machte. Die Grenzen haben sich seit dieser Zeit kaum verändert, obwohl die Revolution und das Imperium die lokale Verwaltung vorher stark umgestalteten.
Die Region trägt ihren Namen nach den zwei Flüssen Tarn und Garonne, die ihre Landschaft prägen. Auf den Märkten von Montauban und Moissac sieht man das ganze Jahr über frische Früchte, Melonen und Gemüse aus den Obstgärten der Flusstäler.
Der Hauptbahnhof von Montauban bietet regelmäßige Zugverbindungen zu Toulouse und anderen Städten in der Region. Die offene Landschaft eignet sich gut zum Radfahren oder zum Erkunden mit dem Auto auf kleinen Wegen, die durch Dörfer und Ackerland führen.
Der Landstrich war Schauplatz mittelalterlicher Konflikte, insbesondere während der Albigenser-Kreuzzüge zwischen katholischen Truppen und Katharer. Diese religiösen Kämpfe des 13. Jahrhunderts hinterließen Spuren in mehreren Gemeinden und prägen die Geschichte bis heute.
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