Oppidum d’Ensérune, Archäologische Stätte und historisches Monument in Nissan-lez-Enserune, Frankreich.
Das Oppidum d'Ensérune ist eine befestigte Siedlung auf einem Hügel zwischen Béziers und Narbonne, die zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert v. Chr. bewohnt war. Der Ort zeigt Überreste von Befestigungsmauern, in Felsen gehauene Lagerkammern und eine Museums-Sammlung mit Keramikstücken, Münzen und Werkzeugen aus verschiedenen Epochen.
Die Siedlung entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. und war über 500 Jahre lang kontinuierlich bewohnt bis zur Römerzeit. Während dieser langen Geschichte wechselten die Bewohner mehrmals, was sich in den gefundenen Objekten und Bauweisen ablesen lässt.
Die Keramikfunde stammen aus verschiedenen Mittelmeerregionen und zeigen, wie dieser Ort Griechen, Iberer und andere Völker zusammenbrachte. Besucher können heute sehen, wie die Bewohner Handelsgüter aus dem gesamten Mittelmeerraum nutzten.
Der Hügel kann zu Fuß erkundet werden, wobei Wege zu den ausgegrabenen Bereichen und zum Museum führen. Der beste Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und weniger Besucher vorhanden sind.
Von oben kann man ein außergewöhnliches Muster keilförmiger Felder sehen, die durch Bewässerungsgräben getrennt sind und sich zum Zentrum hin verjüngen. Dieses geometrische System wurde im 13. Jahrhundert durch Drainageprojekte geschaffen und ist heute noch aus der Luft deutlich sichtbar.
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