Dauphiné, Historische Provinz im Südosten Frankreichs
Dauphiné ist eine historische Provinz im Südosten Frankreichs, die sich über die heutigen Departements Isère, Drôme und Hautes-Alpes erstreckt. Die Landschaft umfasst Alpentäler, Hochebenen und fruchtbare Flächen zwischen Rhône und den südlichen Bergketten.
Die Provinz wurde 1349 an das französische Königreich verkauft, als der letzte unabhängige Herrscher sie Karl V. übergab. Seither trugen die französischen Thronfolger den Titel Dauphin bis zur Revolution im Jahr 1789.
Der Begriff Dauphiné bezieht sich auf ein historisches Gebiet, das heute als Teil der französischen Alpen erkennbar ist. Reisende können die kulturelle Prägung besonders in der Architektur ländlicher Dörfer und in den lokalen Traditionen der Bergbewohner nachvollziehen.
Grenoble dient als zentraler Ausgangspunkt für Reisen durch das Gebiet, mit Autobahnverbindungen und Bahnstrecken in alle Richtungen. Zahlreiche kleinere Ortschaften in den Tälern bieten Zugang zu Wanderwegen und Bergpässen.
Der Name stammt vom Delphin im Wappen des Grafen Guigues IV. von Albon aus dem 12. Jahrhundert. Dieses Wappentier wurde später zum Ursprung der Bezeichnung Dauphin für die französischen Kronprinzen.
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