Chartreuse de Currière, Kartäuserkloster in Saint-Laurent-du-Pont, Frankreich.
Die Chartreuse de Currières ist ein Kartäuserkloster in den Bergen von Saint-Laurent-du-Pont mit einzelnen Mönchszellen, gemeinschaftlichen Gebetsräumen und traditioneller Klosterarchitektur. Die Anlage ist kompakt um einen zentralen Hof angeordnet, wobei die Gebäude aus Stein sorgfältig in die Berglandschaft integriert sind.
Das Kloster wurde 1296 gegründet und diente ursprünglich als Krankenstation für das nahegelegene Mutterkloster Grande Chartreuse. Im Laufe der Jahrhunderte behielt es seine medizinische Funktion bei und wurde später als historisches Denkmal anerkannt.
Das Kloster verkörpert das Selbstverständnis der Kartäuser-Tradition: Stille und Einsamkeit durchziehen den Alltag, während sich Mönche Gebet, Arbeit und geistlicher Betrachtung widmen. Die spartanische Gestaltung der Räume und der Rhythmus des Alltags machen diese Lebensweise unmittelbar erlebbar.
Das Kloster ist für die Öffentlichkeit stark eingeschränkt zugänglich und erlaubt Besuche nur für Personen, die einen Beitritt zum Kartäuserorden erwägen oder genehmigte Forschungsarbeiten durchführen. Wanderer in der Region können die externe Architektur und die Umgebung erkunden, aber keine Bereiche im Inneren betreten.
Das Kloster liegt unmittelbar neben der Grande Chartreuse und teilt mit ihr eine lange medizinische Tradition: Während es ursprünglich kranke Mönche pflegte, spielte es eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung des gesamten Ordens. Diese spezialisierte Funktion machte es zu einem besonderen Ort innerhalb des Kartäuser-Netzwerks.
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