Gorges du Guiers Mort, Tiefe Schlucht in Isère, Frankreich.
Die Gorges du Guiers Mort ist eine tiefe Schlucht in der Isère, in der ein Fluss durch Kalksteinwände schneidet und eine enge Passage mit steilen Mauern bildet. Diese Spalte erstreckt sich zwischen Saint-Pierre-de-Chartreuse und Saint-Laurent-du-Pont und wird von massiven Felswänden auf beiden Seiten begrenzt.
Die Schlucht entstand über Jahrtausende hinweg durch die Erosion des Flusses, der langsam durch die Kalksteinschichten schnitt. Im 19. Jahrhundert dokumentierte der Maler William Turner die geologischen Besonderheiten dieses Alpentals in seinen Kunstwerken.
Die Brücke Saint-Bruno ist ein Wahrzeichen, das die Gemeinden verbindet und Wanderer auf ihrer Reise durch die Schlucht führt. Sie zeigt, wie Menschen diese natürliche Barriere überwunden haben, um täglich miteinander verbunden zu bleiben.
Der Gorge ist über markierte Wanderwege zugänglich, die vom Parkplatz der Brücke Saint-Bruno starten und verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten. Die Wege können je nach Wasser- und Wetterbedingungen unterschiedlich anspruchsvoll sein und erfordern gutes Schuhwerk für sichere Bewegung.
Das Wasser in dieser Schlucht stammt teilweise aus unterirdischen Netzwerken, die in den Bergen der Dent de Crolles entspringen und so trotz des Namens durchgehend Wasser in den Fluss bringt. Diese verborgene Quelle erklärt, warum der Fluss auch in trockeneren Zeiten gut sichtbar bleibt und ständig Wasser führt.
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