Saint-Hugues de Saint-Hugues-de-Chartreuse, Bergkirche und Kunstmuseum in Saint-Pierre-de-Chartreuse, Frankreich.
Die Église Saint-Hugues-de-Chartreuse ist eine 1860 erbaute neuromanische Kirche im Weiler Saint-Hugues-de-Chartreuse in Saint-Pierre-de-Chartreuse. Sie hat einen quadratischen Turm aus hellgrauen Blöcken mit dunkler Schieferhaube, drei bogenförmigen Schallöffnungen, einer runden weißen Uhr und einer Vorbhalle mit rosa Doppeltüren. Anders als üblich ist sie nach Westen ausgerichtet und birgt 111 Werke von Arcabas.
Zunächst stand hier eine um 1834 von einer ortsansässigen Familie errichtete Kapelle. Am 1. Juni 1852 erhob ein Dekret Louis Napoléon Bonapartes Saint-Hugues zur Filialpfarrei für fünfzehn Weiler. 1874 als unsicher eingestuft, wurde die Kirche ab dem 21. März 1881 abgebrochen; die Kartäuser finanzierten die Hälfte des Wiederaufbaus, der 1883 mit der Turmspitze und dem neuen Glockenstuhl endete. 1984 ging sie an das Département Isère über.
Die Kirche zeigt Werke verschiedener Künstler, die sich mit religiösen Themen auseinandersetzen und dabei unterschiedliche Stile nebeneinander präsentieren. Besucher können sehen, wie traditionelle religiöse Darstellungen und zeitgenössische Interpretationen im selben Raum zusammenleben.
Die Kirche steht im Weiler Saint-Hugues-de-Chartreuse im Regionalen Naturpark Chartreuse und ist über die Straße von Saint-Pierre-de-Chartreuse erreichbar. Anders als üblich ist sie nicht nach Osten, sondern nach Westen ausgerichtet, sodass Fassade und Glockenturm in die entgegengesetzte Richtung weisen. Seit einer Schenkung im Jahr 1984 gehört das Gebäude dem Département Isère.
Die einzelnen Bereiche der Kirche zeigen verschiedene Phasen der künstlerischen Entwicklung, sodass Besucher einen chronologischen Weg durch die kreative Entwicklung erleben. Diese visuelle Reise ermöglicht es, die Veränderungen in Stil und Technik über die Jahrzehnte hinweg zu verfolgen.
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