Saint-Laurent-du-Pont, französische Gemeinde
Saint-Laurent-du-Pont ist ein kleiner Ort in der Region Isère mit engen Straßen und alten Steinhäusern, die sich um eine einfache Kirche gruppieren. Das Tal wird von Hügeln umgeben, wobei eine Zementfabrik das Industrieerbe der Stadt prägt.
Der Ort entstand über Jahrhunderte hinweg rund um Landwirtschaft und Handwerk, wobei Textil- und Werkzeugherstellung lange Zeit die lokale Wirtschaft prägten. Im 20. Jahrhundert veränderte eine Zementfabrik die Stadt grundlegend und wurde zum Hauptarbeitgeber.
Der Ort hat seinen Namen von Saint-Bruno, dem Gründer der Kartäuser-Orden, dessen Kirche im Zentrum steht und das Stadtbild prägt. Die Menschen treffen sich regelmäßig auf dem lokalen Markt und bei Festen, wo Tradition und Gemeinschaft lebendig bleiben.
Besucher können zu Fuß durch die Altstadt spazieren und den lokalen Markt erkunden, wo Einheimische frisches Brot, Käse und Gemüse kaufen. Wanderwege führen in die umliegenden Hügel, wobei der Ort als guter Ausgangspunkt für die Erkundung der breiteren Bergregion dient.
Im Jahr 1970 ereignete sich in einem örtlichen Club namens Cinq-Sept ein verheerendes Feuer, bei dem 146 Menschen starben. Dieses Ereignis ist in der Erinnerung der Gemeinde tief verwurzelt und wird in lokalen Geschichten und Archiven bewahrt.
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