Saône, Fluss im östlichen Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich
Die Saône ist ein Fluss im östlichen Auvergne-Rhône-Alpes in Frankreich, der auf 480 Kilometer von Vioménil in den Vogesen bis nach Lyon verläuft und sechs Départements durchfließt. Der Strom ist von Corre bis Lyon auf 367 Kilometer schiffbar und wird von mehreren großen Schleusen unterbrochen, die Handelsschiffe und Freizeitboote passieren lassen.
Römer nannten den Fluss Arar und nutzten ihn als wichtige Transportroute, während sie entlang seiner Ufer Siedlungen für militärische und Handelszwecke errichteten. Im Mittelalter entwickelte sich die Wasserstraße zu einer Hauptverkehrsachse zwischen nördlichen und südlichen Regionen Frankreichs.
Entlang der Ufer stehen Weinberge, die Burgunderweine erzeugen, während weiter südlich Trauben für Beaujolais und Côtes du Rhône wachsen. Fischer nutzen die ruhigen Abschnitte und an vielen Stellen liegen kleine Boote, die Anwohner für Ausflüge verwenden.
Wer den Fluss mit einem Boot erkunden möchte, findet zwischen Corre und Lyon ausreichend Tiefe und Durchfahrt an den Schleusen, die auch größere Schiffe durchlassen. Die Uferregionen eignen sich für Spaziergänge oder Radtouren, besonders im Frühjahr und Herbst, wenn das Wetter milder ist.
Das Einzugsgebiet erstreckt sich über 30.000 Quadratkilometer und bildet eines der größten französischen Flusssysteme, das nicht direkt ins Meer mündet. Der Fluss fließt bei Lyon in die Rhône und trägt fast so viel Wasser bei wie dieser selbst.
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