Hartmannswillerkopf, Militärischer Gedenkgipfel in den Vogesen, Frankreich
Hartmannswillerkopf ist ein felsiger Gipfel in den Vogesen mit einer Höhe von 957 Metern, der Blicke über das Rheintal und die Ebene von Elsass bietet. Das Gelände ist durchzogen von erhaltenen Schützengräben und Befestigungsanlagen, die das Ausmaß der kriegerischen Ereignisse verdeutlichen.
Der Berg wurde 1914 zur Hochburg erbitterter Kämpfe zwischen französischen und deutschen Truppen um die Kontrolle einer strategischen Position. Zwischen 1914 und 1916 forderte der Konflikt etwa 30.000 Tote auf beiden Seiten.
Das Denkmal vereint Gedenkstätten verschiedener Glaubenstraditionen an einem Ort, wo Katholiken, Protestanten und Juden gemeinsam geehrt werden. Die Friedhöfe und Ossarien spiegeln die Vielfalt der gefallenen Soldaten wider, die hier ruhen.
Die zahlreichen Wanderwege führen durch erhaltene Gräben und über das Gelände, wobei Beschilderung die verschiedenen Bereiche verbindet und orientiert. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf unebenes, teilweise feuchtes Gelände einstellen.
Ein unterirdischer Gedenkraum ist durch einen 80 Meter langen erhaltenen Graben erreichbar und enthält Gedenkplatten für über 100 Militäreinheiten. Der Krypte beherbergt die sterblichen Überreste von etwa 12.000 unbekannten Soldaten.
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