Nationales Denkmal am Hartmannswillerkopf, Kriegsdenkmal auf dem Berg Hartmannswillerkopf, Wattwiller, Frankreich.
Das Hartmannswillerkopf-Denkmal steht auf 956 Metern Höhe auf einem felsigen Bergrücken der Vogesen und überblickt das Rheintal und die Ebene des Elsass. Die Anlage umfasst erhaltene Schützengräben, Bunker, einen Friedhof mit Gräbern und ein Museum, das Besuchern einen Überblick über das Geschehene gibt.
Das Denkmal erinnert an über 7.000 französische und deutsche Soldaten, die zwischen Dezember 1914 und Januar 1916 bei intensiven Kämpfen um diese strategische Bergposition starben. Das Monument selbst wurde 1932 fertiggestellt und entstand durch die Zusammenarbeit des Architekten Robert Danis und des Bildhauers Antoine Bourdelle.
Der Ort trägt den Namen des Berges und wird heute als Ort der Begegnung genutzt, wo Besucher die Schützengräben und Stellungen erkunden können. Die Ausstellungen zeigen, wie ehemals verfeindete Nationen heute zusammenarbeiten und erinnern an die menschlichen Kosten des Krieges.
Der Ort ist mit Wegen erreichbar, die durch die alte Kampfzone führen und auch Informationstafeln tragen, um sich zu orientieren. Besucher sollten sich warm anziehen und auf bergiges Gelände vorbereiten, da die Höhe und das Wetter wechselhaft sein können.
Der Ort war Schauplatz einer der längsten Schlachten des Ersten Weltkrieges, bei der sich französische und deutsche Truppen monatelang heftige Gefechte um die Bergposition lieferten. Diese intensive Schlacht prägte die Region stark und machte den Ort zu einem Symbol der Verluste und des Leids, das der Krieg verursachte.
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