Académie de France à Rome, Künstlerresidenz und Bildungseinrichtung in der Villa Medici, Rom, Italien
Die Französische Akademie in Rom ist eine künstlerische Residenz und Bildungseinrichtung, die sich in der Villa Medici auf dem Pincio-Hügel befindet und Programme in verschiedenen künstlerischen Disziplinen anbietet. Das Renaissance-Palais beherbergt Arbeitsräume für Künstler und eine bedeutende Sammlung von etwa fünftausend Kunstwerken.
Die Einrichtung wurde 1666 von Ludwig XIV. gegründet und verankerte damit französische künstlerische Ideale in Rom. Sie zog 1803 in die Villa Medici um und wurde während des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig in französische Städte verlegt, bevor sie 1945 nach Rom zurückkehrte.
Die Akademie zeigt regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Aufführungen, die zeitgenössische Künstler mit klassischen Werken verbinden. Besucher können hier eine lebendige Kunstszene erleben, in der verschiedene kreative Disziplinen nebeneinander entstehen und präsentiert werden.
Das Gelände ist mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar und liegt in Gehweite zu anderen Kunstmuseen Roms. Besucher sollten vorher prüfen, ob der Zugang für Besichtigungen am geplanten Tag geöffnet ist, da Teile der Anlage für Künstler reserviert sein können.
Die Villa war ursprünglich Eigentum einer florentinischen Familie und wurde von den französischen Behörden gekauft, um einen permanenten künstlerischen Fußabdruck in der Stadt zu schaffen. Dieser bewusste Ankauf war ungewöhnlich, da die meisten europäischen Akademien zu dieser Zeit nur in ihren Heimatländern tätig waren.
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