Hôtel de Chalons-Luxembourg, Barockherrenhaus im Marais, Paris, Frankreich
Das Hôtel de Chalon-Luxembourg ist ein Barockpalais im 4. Arrondissement mit roten Backsteinwänden, weißen Steinelementen und Schieferdächern, das zwei verbundene zweistöckige Gebäude an der Rue Geoffroy-l'Asnier umfasst. Die Architektur verbindet französische und italienische Einflüsse und bildet einen geschlossenen Komplex mit Innenhof.
Das Haus wurde 1625 für Guillaume Perrochel erbaut, der als Hofmeister des Königs diente, auf einem Grundstück, das zuvor dem Botschafter König Heinrichs IV. gehörte. Im frühen 20. Jahrhundert erlebte das Haus wechselnde Besitzer und wurde später von der Stadt Paris erworben.
Das Haus zeigt typische Merkmale der französischen Adelsarchitektur mit seinem roten Backstein und weißen Steinelementen, die den Geschmack der Pariser Noblen des 17. Jahrhunderts widerspiegeln. Die Fassade und der Innenhof erzählen von der Eleganz, die wohlhabende Familien damals zur Schau stellten.
Das heute von der Stadt Paris verwaltete Haus befindet sich in der Nähe der Metro-Station Saint-Paul und ist als geschütztes Kulturdenkmal der Öffentlichkeit nicht regelmäßig zugänglich. Besucher können die beeindruckende Fassade von der Straße aus bewundern und die Ruhe des historischen Viertels genießen.
Der italienische Dichter Gabriele D'Annunzio mietete 1915 das Erdgeschoss, was das Haus mit der europäischen Kunstszene verbinden würde. Der Künstler Charles Huard besaß das gesamte Anwesen in der frühen 1900er Jahre.
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