Vallée de la Clarée, U-förmiges Tal zwischen Névache und Val-des-Prés, Frankreich.
Das Clarée-Tal ist ein breites, gletschergeformtes Tal in den französischen Alpen mit sanften Hängen und offenen Wiesen. Der Talgrund besteht aus grünen Almwiesen, die von Lärchenwäldern umgeben sind und sich zwischen zwei Bergketten erstrecken.
Das Tal wurde wegen seiner ökologischen Bedeutung Mitte des 20. Jahrhunderts zum Schutzgebiet erklärt und gehört heute zu den wichtigsten Naturlandschaften der Alpen. Der Mensch hat die Landschaft über Jahrtausende durch Weidewirtschaft und traditionelle Forstwirtschaft geprägt.
Die Dörfer im Tal bewahren eine starke Verbindung zur alpinen Lebensweise, mit Weidewirtschaft und traditionellen Bauerngärten, die das Landschaftsbild prägen. Man sieht überall Spuren dieser jahrhundertealten Nutzung, von den Almhütten bis zu den Heuwegen, die durch die Wiesen führen.
Der Zugang mit dem Auto ist während der Sommermonate stark eingeschränkt, um die Landschaft zu schützen; öffentliche Verkehrsmittel verbinden die benachbarten Dörfer zuverlässig. Am besten besucht man das Tal mit leichtem Gepäck und in stabilen Schuhen, um die vielen Wanderwege zu erkunden.
Das Tal beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt seltener Alpenflora, darunter viele Pflanzenarten, die sonst nur in höheren Lagen vorkommen. Diese botanische Fülle macht es zum Paradies für Naturbeobachter, die Edelweiss, alpine Rosen und seltene Orchideen zwischen den Wiesen finden können.
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