Bercy, Verwaltungsviertel im 12. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Quartier de Bercy erstreckt sich entlang der Seine und verbindet moderne Bürogebäude mit Wohnbereichen, Parks und Geschäften. Das Viertel besteht aus mehreren gut erreichbaren Teilen, die zusammen einen gemischten Stadtraum für Arbeit, Wohnen und Freizeit bilden.
Das Viertel war im 18. Jahrhundert ein Zentrum des Weinhandels mit großen Lagerhäusern für Produkte, die auf der Seine ankamen. Diese Handelstätigkeit prägte die Gegend über Generationen, bevor moderne Entwicklung das Gebiet umgestaltete.
Das Musée des Arts Forains zeigt in ehemaligen Weinspeichern eine Sammlung antiker Karussells und Jahrmarktsobjekte. Besucher können dort Gegenstände aus vergangenen Jahrzehnten entdecken, die von traditionellen Festlichkeiten und Volksfesten erzählen.
Metrostationen Bercy und Cour Saint-Émilion verbinden das Gebiet mit dem Rest von Paris, und zahlreiche Buslinien durchfahren die Gegend. Die Uferpromenaden entlang der Seine bieten angenehme Wege für Fußgänger, um das Viertel zu erkunden.
Das Finanzministeriumsgebäude überspannt die Seine und schafft eine architektonische Verbindung zwischen den beiden Flussufern. Diese ungewöhnliche Konstruktion ermöglicht es dem Gebäude, beide Seiten des Flusses zu nutzen und verbindet symbolisch zwei Teile der Stadt.
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