Viaduc des Arts, Eisenbahnviadukt im 12. Arrondissement, Frankreich
Das Viaduc des Arts ist ein ehemaliger Eisenbahnviadukt mit einer Länge von etwa 1200 Metern, dessen Bögen in Kunsthandwerk-Werkstätten, Galerien und kleine Läden umgewandelt wurden. Die unteren Räume dienen als Arbeits- und Verkaufsflächen, während die obere Ebene zu einem öffentlichen Fußweg führt.
Das Bauwerk wurde 1859 für eine Eisenbahnlinie gebaut und diente dem Bahnverkehr bis 1969. 1994 verwandelte der Architekt Patrick Berger das verlassene Viadukt in den heutigen Kunstkomplex um.
Der Viadukt beherbergt Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten nutzen, um traditionelle Handwerkstechniken wie Keramik, Lederverarbeitung und Musikinstrumentenbau vor Ort zu zeigen. Besucher können die Handwerker direkt bei ihrer Arbeit beobachten und ihre Kunstfertigkeit kennenlernen.
Besucher können tagsüber die Werkstätten frei durchspazieren und die Handwerker bei ihrer Arbeit beobachten. Der obere Weg ist eben und gut zu Fuß zu erkunden, während die unteren Werkstätten direkt von der Straße aus zugänglich sind.
Der obere Bereich ist Teil eines grünen Fußwegs, der sich über Bäume und Begrünung vom Bastille-Platz bis zum Bois de Vincennes erstreckt. Diese erhöhte Route bietet einen unerwarteten Blickwinkel auf die Stadt und verbindet den Kunstkomplex mit einem größeren Park-Netzwerk.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.