Bassin de la Villette, Künstlicher See und Kanal im 19. Arrondissement, Frankreich
Das Bassin de la Villette ist ein künstliches Wasserbecken im 19. Arrondissement, das den Canal de l'Ourcq mit dem Canal Saint-Martin verbindet. Die längliche Wasserfläche wird von gepflasterten Wegen gesäumt und teilt sich durch eine bewegliche Brücke in zwei Abschnitte.
Unter Napoléon entstand dieses Wasserbecken zu Beginn des 19. Jahrhunderts, um die Wasserversorgung Parisis zu verbessern und neue Handelsrouten zu schaffen. Der Ort entwickelte sich später zu einem wichtigen Industriehafen, bevor er in den letzten Jahrzehnten neu belebt wurde.
Das Becken ist heute ein Treffpunkt für Nachbarschaften geworden, wo Menschen zum Entspannen kommen und lokale Veranstaltungen stattfinden. Die umliegenden Kais haben sich in beliebte Orte verwandelt, wo Cafés und Restaurants das Wasser säumen.
Das Ufer bietet verschiedene Möglichkeiten: spazieren, sitzen in den Cafés oder auf den Rasenflächen am Wasser. Besuchern wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen und das Gelände tagsüber zu erkunden, da die Wege gut beleuchtet sind.
Die Rue de Crimée-Brücke von 1885 ist eine der wenigen noch funktionierenden Hubbrücken mit hydraulischem System in Pareis und fasziniert durch ihr technisches Design. Besucher können manchmal beobachten, wie die Brücke ihre Seiten für Boote hochklappt und dann wieder senkt.
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