Carré d’Art, Kunstgalerie und Bibliothek nahe der Maison Carrée, Nîmes, Frankreich.
Das Carré d'Art ist ein Kunstmuseum und eine Mediathek neben der Maison Carrée in Nîmes mit neun Stockwerken, von denen vier unter der Erde liegen. Eine Glaskonstruktion mit mehreren Galerien zeigt regelmäßig wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler neben einer umfangreichen Medienbibliothek.
Das Gebäude wurde 1993 nach einem Entwurf des Architekten Norman Foster eröffnet, um zeitgenössische Kunstsammlungen und alte Bibliotheksmaterialien aus einem Jesuitenkloster zu beherbergen. Sein Design verbindet Funktionen eines modernen Kunstmuseums mit denen einer Forschungsbibliothek.
Das Gebäude zeigt eine Sammlung zur Geschichte von Nîmes, zur Stierkampftradition und zum protestantischen Erbe. Besucher können hier lokale Geschichten und Künstler der Region entdecken, die das Kulturleben prägen.
Das Gebäude verfügt über einen klaren Grundriss mit Aufzügen und Treppen, die zwischen den oberirdischen und unterirdischen Ebenen verbinden, wobei der Zugang für verschiedene Mobilitätsarten relativ einfach ist. Besucher sollten mit mehreren Stunden einplanen, um sowohl die Kunstgalerien als auch die Mediathek zu erkunden.
Die Glasfassade des Gebäudes steht in direktem visuellen Dialog mit dem römischen Tempel Maison Carrée gegenüber und schafft einen Kontrast zwischen antiker Stein und moderner Transparenz. Diese bewusste architektonische Antwort macht die räumliche Beziehung zwischen den beiden Bauwerken zu einem besonderen Merkmal des Platzes.
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