Corton-Charlemagne, Grand Cru Weinberg in Côte de Beaune, Frankreich
Corton-Charlemagne ist ein Weinanbaugebiet auf der Montagne de Corton in der Côte de Beaune, das sich über kalkhaltige Böden an Hängen bis zu 345 Meter Höhe erstreckt. Die Rebfläche umfasst insgesamt 66 Hektar, wo vor allem Chardonnay angebaut wird, gemischt mit kleineren Mengen Pinot Blanc.
Der Legende nach schenkte Karl der Große einen großen Teil des Hügels im Jahr 775 der Abtei St. Andoche in Saulieu. Die moderne Anerkennung kam 1937, als die Region den Status einer geschützten Herkunftsbezeichnung erhielt.
Der Name erinnert an Karl den Großen, dessen historische Verbindung zum Ort die Identität dieser Weinberge prägt. Besucher können diese Verbindung zur Vergangenheit in der Art spüren, wie die Landschaft und die Weinherstellung hier bis heute gepflegt werden.
Das Gebiet liegt an den Hängen eines Hügels, der manchmal windig ist, daher ist es ratsam, der Exposition zur See hin nachzugeben und warme Kleidung mitzunehmen. Die besten Aussichtspunkte befinden sich auf verschiedenen Höhen, daher sollte man festes Schuhwerk tragen, um die Wege bequem zu erkunden.
Die dichten Wälder am Hügelkopf beeinflussen das Klima und verleihen den Weinen von den westlichen Hängen ein ausgeprägtes mineralisches Aroma. Diese natürliche Variation macht jede Parzelle des Gebiets geschmacklich unterschiedlich.
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