Via Domitia, Römische Straße zwischen Montgenèvre und Narbonne, Frankreich.
Die Via Domitia ist eine römische Straße, die sich über südfrankreichisches Terrain erstreckt und mehrere antike Ortschaften verbindet. Der Weg durchquert ebenes Land und hügelige Regionen mit erhaltenen Pflasterabschnitten an verschiedenen Orten.
Die Straße wurde zu Beginn des 2. Jahrhunderts erbaut und bildete die erste durchgehende Verbindung zwischen Italien und Hispanien. Sie durchquerte das Gebiet, das die Römer Gallia Narbonensis nannten, und prägte die regionale Entwicklung für Jahrhunderte.
Die Straße war Schauplatz von Handelsaustausch zwischen fernen Regionen und prägte die Entwicklung von Siedlungen entlang ihrer Trasse. Reisende können heute noch nachvollziehen, wie diese Route das Zusammentreffen verschiedener Kulturen ermöglichte.
Die Straße lässt sich am besten in Abschnitten erkunden, da sie über große Entfernungen verläuft und keine einzige geschlossene Sehenswürdigkeit bildet. Ein Besuch funktioniert gut, wenn man einzelne erhaltene Stellen besucht oder die Gegend durchfährt, um die historische Route zu verstehen.
Einige der ursprünglichen Brückenbauwerke stehen noch und können an bestimmten Stellen besichtigt werden. Diese steinernen Konstruktionen zeigen beeindruckende römische Ingenieurskunst und sind bis heute funktionsfähig.
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