Dombes, Naturregion in Ain, Frankreich
Die Dombes ist ein Hochplateau in der Region Ain mit tausenden künstlichen Seen und Teichen, die in der flachen Landschaft verstreut liegen. Diese Gewässer prägen das Landschaftsbild und sind das Ergebnis bewusster menschlicher Gestaltung über viele Jahrhunderte.
Ursprünglich herrschte die Familie Dombes über dieses Gebiet als unabhängiges Fürstentum, bis es 1762 in das französische Königreich integriert wurde. Diese Eingliederung beendete eine lange Zeit der politischen Unabhängigkeit und band das Gebiet an die Zentralgewalt.
Fischzucht prägt das alltägliche Leben in dieser Gegend seit Jahrhunderten und ist fester Bestandteil der lokalen Identität. Heute lässt sich diese Tradition noch in kleinen Fischereien und bei der Bewirtschaftung der Gewässer beobachten.
Der Besuch ist ganzjährig möglich, und zahlreiche Wanderwege verbinden die verschiedenen Seen und Teiche miteinander. Mit guter Vorbereitung und angepassstem Schuhwerk lässt sich die Region gut zu Fuß erkunden.
Der Untergrund der Dombes besteht aus einer speziellen Tonschicht, die Wasser gut speichert und damit die Anlage von künstlichen Seen ideal machte. Dieser geologische Glücksfall ermöglichte es Bauern, auf Fischzucht statt auf traditionelle Landwirtschaft auszuweichen.
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