Temple du Marais, Protestantische Kirche im Marais, Paris, Frankreich
Der Temple du Marais ist ein protestantisches Bethaus im Marais-Viertel des 4. Arrondissements in Paris und präsentiert sich als Gebäude mit einer gewölbten Decke und klarer innerer Struktur. Das Innere zeigt symmetrische Raumaufteilung mit mehreren Kapellenbereichen, die das gesamte Gotteshaus prägen.
Das Gebäude entstand 1634 unter François Mansart zunächst als katholisches Konventsgebäude für religiöse Gemeinschaften. Nach der Französischen Revolution wurde es 1802 unter Bonaparte als Stätte des reformierten Glaubens umgewidmet.
Der Tempel ist Ort für diverse Gemeinden und wird heute als Veranstaltungsort für verschiedene kirchliche und kulturelle Ereignisse genutzt. Besucher erleben einen Raum, der Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt.
Das Gebäude öffnet regelmäßig seine Türen für Besucher, die die Architektur und den Raum erkunden möchten. Es ist sinnvoll, vorab Öffnungszeiten zu überprüfen, da das Gebäude hauptsächlich als aktive Gemeindestätte genutzt wird.
Im Untergeschoss befindet sich ein zirkulärer Gewölberaum mit einer zentralen Säule, ein räumliches Merkmal, das in typischen Kirchenbauten selten zu finden ist. Dieser Bereich wird heute auch als Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunstwerke genutzt und zeigt, wie der Raum sich ständig neu erfindet.
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