Église russe de Menton, Östlich-orthodoxe Kirche in Menton, Frankreich
Die Kirche ist ein Gebetshaus der russisch-orthodoxen Gemeinde, gebaut aus Backsteinen mit Ausmaßen von etwa 12 Metern Länge und 7,5 Metern Breite. Der Grundriss und die Struktur folgen den Prinzipien der russischen Revivalarchitektur mit charakteristischen religiösen Elementen.
Das Gebäude wurde 1892 von dem dänischen Architekten Hans Georg Tersling mit finanzieller Unterstützung der Großherzogin Anastasia und der Russisch-Orthodoxen Vereinigung errichtet. Nach Beschädigungen durch Bombardierungen und Plünderungen im Zweiten Weltkrieg folgte eine umfassende Restauration, die 1958 abgeschlossen wurde.
Die Ikonostase innen zeigt Malereien, die von der Akademie der Schönen Künste in Sankt Petersburg stammen. Diese Werke bringen russische künstlerische Traditionen in den südfranzösischen Raum.
Das Gebäude liegt in einem ruhigen Wohnviertel in der Nähe der Rue Paul Morillot und ist zu Fuß leicht erreichbar. Besucher sollten vor dem Besuch überprüfen, wann Gottesdienste stattfinden, da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt.
Das Gebäude wurde während des Krieges beschädigt und geplündert, was es zu einem Beispiel für die komplexe Geschichte von Menton während der Besatzungszeit macht. Trotz dieser Widrigkeiten überstand die Ikonostase und ihre kunstvollen Malereien und zeigen die Widerstandsfähigkeit dieses religiösen Ortes.
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