Ouvrage Cap Martin, Militärmuseum und Bunker in Menton, Frankreich.
Das Ouvrage Cap Martin ist eine unterirdische Militäranlage, die unter einer grünen Hügellandschaft verborgen liegt und durch drei Stahl-Beobachtungskuppeln mit der Oberfläche verbunden ist. Ein verzweigtes Netzwerk von Gängen und Räumen erstreckt sich tief in den Berg hinein und beherbergt zahlreiche Arbeitsbereiche, Lagerräume und technische Einrichtungen.
Das Fort wurde in den frühen 1930er Jahren gebaut und war Teil eines umfassenden französischen Verteidigungssystems an der italienischen Grenze. Es erlebte Kampfhandlungen, als Italien in den Krieg eintrat und die Riviera angriff.
Das Fort war ein wichtiger Ort für die Verteidigung der französischen Riviera und zeigt bis heute die Spuren seiner Besatzung. Besucher können noch immer die Räume sehen, in denen Soldaten arbeiteten und lebten, was einen unmittelbaren Eindruck von ihrem Alltag vermittelt.
Die Anlage bleibt das ganze Jahr über kühl und feucht, daher sind warme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen. Die Treppen und engen Gänge erfordern gute Trittsicherheit, und für den Besuch sollte man ausreichend Zeit für langsames Erkunden einplanen.
Das Fort verwendete nautische Begriffe in seiner Terminologie, wobei Flure als 'Gangways' bezeichnet wurden, um die ungewöhnliche U-Boot-ähnliche Natur des Ortes zu widerspiegeln. Dieser sprachliche Zugang half den Soldaten, sich mental an die beengten unterirdischen Bedingungen anzu passen.
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