Saint-Martin d’Autun, Mittelalterliches Benediktinerkloster am Arroux-Fluss in Autun, Frankreich
Die Abtei St. Martin ist ein Benediktinerkloster an der Arroux in Autun, das Gebäude aus verschiedenen Epochen vereint und sich entlang des Flussufers erstreckt. Die noch erhaltenen Strukturen zeigen Reste von Wohngebäuden und befestigten Abschnitten, die das Aussehen eines mittelaterlichen Klosterkomplexes bewahren.
Das Kloster wurde 589 von Königin Brunhilde und Bischof Saint Syagrius gegründet und nutzte dabei Materialien aus nahegelegenen gallorömischen Strukturen. Nach einer langen Geschichte der Nutzung wurde es im 18. Jahrhundert umfassend umgebaut und später als Sozialzentrum weiterverwendet.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Martin, der Schutzpatron Galliens war und dessen Verehrung die Region geprägt hat. Besucher können noch heute die Verbindung zur lokalen religiösen Tradition in der Architektur und dem Layout des Geländes erkennen.
Das Gelande ist heute als Prieuré Saint-Martin ein Sozialzentrum unter lokaler Verwaltung, nachdem umfangreiche Restaurierungsarbeiten abgeschlossen wurden. Besucher sollten sich vorab informieren, welche Bereiche zugänglich sind und zu welchen Zeiten das Gelande geöffnet ist.
Ein wichtiger Teil des Komplexes wurde zwischen 1740 und 1752 von Architekt Michel-Ange Caristie umgebaut, der die mittelalterliche Substanz bewusst in sein neues Design einbezog. Diese Zusammenarbeit zwischen alter und neuer Architektur zeigt noch heute, wie später Generationen die ursprüngliche Struktur respektierten und erhielten.
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