Bourse du Travail, Art-Deco-Gewerkschaftssaal in Bordeaux, Frankreich
Die Bourse du Travail ist eine Arbeiterhalle aus der Zeit des Art-Deco-Stils, die sich über einen ganzen Häuserblock erstreckt. Das Gebäude verfügt über fünf verzierte Türen mit schmiedeeisernen Toren, die verschiedene Handwerkszweige darstellen.
Das Gebäude wurde 1934 von Bürgermeister Adrien Marquet in Auftrag gegeben, um etwa 60.000 Mitglieder von Gewerkschaften unterzubringen. Die Fertigstellung erfolgte im Mai 1938 und markierte einen wichtigen Schritt der Arbeiterbewegung in der Stadt.
Die Haupthalle enthält Fresken von Künstlern der Bordeaux-Schule, die lokales Leben, Hafenaktivitäten und regionale Traditionen darstellen. Diese Wandbilder erzählen Geschichten von handwerklichen Berufen und der Arbeiterkultur, die die Stadt geprägt haben.
Das Gebäude beherbergt die Salle Ambroise Croizat, einen Mehrzwecksaal mit Platz für etwa 1.300 Menschen. Der Ort ist heute für verschiedene öffentliche Veranstaltungen zugänglich und lädt Besucher ein, seinen Innenraum und die Kunstdetails zu entdecken.
Die Fassade wird durch symbolische Statuen und Flachreliefs des Bildhauers Alfred Janniot geschmückt, die Handwerk und Arbeit darstellen. Die Kombination aus Betonkonstruktion und diesen künstlerischen Elementen erinnert an die Bedeutung handwerklicher Fähigkeiten in der Gesellschaft.
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