La Cougourde, Berggipfel in den Seealpen, Frankreich
La Cougourde ist ein Berggipfel in den Alpen-Maritimes, der 2921 Meter hoch ist und an der Grenze zwischen Frankreich und Italien im Mercantour-Argentera-Gebirge liegt. Der Berg bildet mit vier deutlich unterscheidbaren Gipfeln eine markante Gebirgsformation, bei der der erste Gipfel der höchste Punkt entlang der französisch-italienischen Grenze ist.
Die erste technische Kletterroute an der Westflanke wurde 1927 erschlossen und markierte den Beginn moderner Besteigungen dieses Berggipfels. Diese Erstbegehung öffnete den Weg für weitere Erkundungen und Erklimmungen der verschiedenen Gipfelformationen.
Der Name Cougourde stammt aus dem Provenzalischen und bedeutet Kürbis, was die lokale Sprachkultur in der Benennung von Gebirgsmerkmalen widerspiegelt. Diese Namensgebung zeigt, wie die Bewohner ihre Umgebung durch alltägliche Begriffe beschrieben haben.
Die Besteigung startet von Saint-Martin-Vésubie aus und führt vorbei am See Boréon bis zum Parkplatz am Trailhead, wo der Aufstieg mit erheblicher Höhengewinn beginnt. Es ist wichtig, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu tragen, da die Bedingungen in dieser Höhe schnell wechseln können.
Die Gesamtstruktur besteht aus vier verschiedenen Gipfeln, die entlang der Grenze verteilt sind und jeweils eigene Charakteristiken aufweisen. Diese Mehrfachgipfelformation ist ungewöhnlich und bietet Bergsteigern verschiedene Auf- und Abstiegsvarianten je nach gewähltem Gipfel.
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