Camp de Carpiagne, camp militaire français
Das Camp de Carpiagne ist ein großes Militärgelände in der Nähe von Marseille mit einem Umfang von etwa 1500 Hektar. Es verfügt über Schießplätze, Manöverflächen für Fahrzeuge, Unterkunftsgebäude und verschiedene Trainingseinrichtungen, die sowohl historische Strukturen aus dem Zweiten Weltkrieg als auch moderne Anlagen umfassen.
Das Gelände wurde 1895 vom Staat enteignet, um einen Militärtrainingsplatz zu schaffen. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Kommandoposten der Deutschen und sah im August 1944 heftige Kämpfe während der Befreiung Frankreichs.
Der Ort trägt den Namen eines antiken Landguts, das später zu einer Kommandantur wurde. Heute zeigt sich die kulturelle Bedeutung in den regelmäßigen Gedenkfeiern für gefallene Soldaten, die hier stattfinden und die Verbundenheit zwischen Militär und lokaler Bevölkerung verdeutlichen.
Der Zugang zum Gelände ist eingeschränkt, da es sich um einen aktiven Militärstandort handelt. Besuche erfordern vorherige Genehmigung und Führung durch Militärpersonal, und es ist wichtig, alle Sicherheitsanweisungen zu beachten.
Ein junger Panzerführer namens André Keck fiel am 25. August 1944 bei der Befreiung und sein verkohltes Panzer-Wrack wurde zum Symbol der Tapferkeit jener Zeit. Das Gelände wurde später zu seinem Andenken umbenannt und trägt nun seinen Namen in der Bezeichnung.
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