Cimetière protestant de Nîmes, Protestantischer Friedhof in Nîmes, Frankreich.
Der Cimetière protestant de Nîmes ist ein ummauerter Begräbnisplatz am 17 bis avenue du Pasteur-Paul-Brunel, an der früheren route d'Alès. Sein heller Steineingang hat ein rundbogiges Tor mit dunkelgrünen Doppeltüren, einen dreieckigen Giebel mit geschnitztem Aufsatz und eine Reihe kleiner Bögen. Er umfasst rund 6.000 Gräber, von denen 2.720 noch belegt werden.
Ludwig XVI. genehmigte den Friedhof 1776 auf Wein- und Olivenparzellen außerhalb von Nîmes, doch die erste Bestattung fand erst 1782 statt. Er ist der älteste kollektive protestantische Friedhof Frankreichs und seit 2001 als Monument historique eingetragen. Er umfasst fast 6.000 Gräber, von denen 2.720 noch belegt werden.
Der Friedhof birgt die Gräber Nîmeser Persönlichkeiten wie des Ökonomen Charles Gide, des Dichters Francis Ponge, des Architekten Henri-Jacques Espérandieu und der Manadière Fanfonne Guillierme. Ihre Gräber unter fast 6.000 machen die Anlage zu einem Zeugnis der protestantischen Familien und bedeutenden Einwohner der Stadt.
Der Friedhof liegt am 17 bis avenue du Pasteur-Paul-Brunel, der früheren route d'Alès, am Nordrand von Nîmes. Der Eingang ist das rundbogige Tor mit dunkelgrünem Doppelflügel in der hellen Steinfassade, bekrönt von einem Dreiecksgiebel. Auf dem Gelände liegen fast 6.000 Gräber, davon 2.720 noch belegt; für die einzelnen Abteilungen sollte man Zeit einplanen.
Eine Statue der Unsterblichkeit, die vom Bildhauer Pradier in der frühen 1800er Jahre geschaffen wurde, steht im Zentrum des Friedhofs als beeindruckendes Denkmal. Diese Statue erhielt 1911 den Status eines historischen Monuments und bleibt eine der bemerkenswertesten Kunstwerke des Ortes.
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