Thierssche Stadtbefestigung, Historische Befestigungen in Paris
Die Thiers-Mauer war die letzte Befestigungsmauer, die um Paris gebaut wurde, und umgab die gesamte Stadt mit einer massiven Steinstruktur. Sie erstreckte sich mehrere Kilometer und war an vielen Stellen mehrere Meter hoch, um die Stadt vor äußeren Bedrohungen zu schützen.
Das Werk entstand zwischen 1841 und 1844 auf Befehl des französischen Staates, um die wachsende Stadt zu schützen. Es wurde jedoch Mitte des 20. Jahrhunderts abgerissen, da es für das expandierende Paris nicht mehr nötig war.
Für viele Pariser stellte die Mauer einen präsenten Teil des Stadtbildes dar und trennte das dicht besiedelte Zentrum von den äußeren Bereichen. Sie prägte das tägliche Leben und die Bewegungsfreiheit der Bewohner im 19. Jahrhundert.
Von der ursprünglichen Mauer sind heute nur noch Fragmente und Reste an verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen. Der beste Weg, ihre Geschichte zu erforschen, ist das Besuchen von Museen oder das Erkunden der Gegenden, in denen kleine Überreste noch sichtbar sind.
Die heutige Ringautobahn Boulevard Périphérique folgt teilweise dem früheren Verlauf der Mauer und zeigt damit, wie historische Strukturen die moderne Stadtplanung beeinflussen. Dieser Ring definiert heute die administrativen Grenzen der Stadt Paris, genau wie die Mauer es einst tat.
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