Fort of Justices, Militärische Befestigung im Stadtteil Montrapon, Besançon, Frankreich
Das Fort der Gerechtigkeiten ist eine Militärfestung im Stadtteil Montrapon und erstreckt sich über etwa 350 Meter auf einer Höhe von 343 Metern. Die Anlage enthält Kasematten, Pulvermagazine und andere Verteidigungsstrukturen aus dem 19. Jahrhundert.
Das Fort wurde zwischen 1872 und 1874 erbaut, um die Straße nach Vesoul zu schützen und die nordwestliche Verteidigung von Besançon zu verstärken. Der Bau fand in einer Zeit statt, als Frankreich nach dem Deutsch-Französischen Krieg seine Befestigungen modernisierte.
Das Fort steht für französische Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts und zeigt Elemente des Séré-de-Rivières-Systems. Diese Befestigungsweise prägte die Verteidigungsstrategie der Region und ist noch heute in der Bauweise erkennbar.
Das Gelände ist heute Büros für die Nationale Gendarmerie in Franche-Comté und wurde in den 1980er Jahren teilweise abgerissen und neu aufgebaut. Der Besuch von außen bietet einen Blick auf die Struktur und Lage dieses Militärbauwerks in der Landschaft.
Obwohl es offiziell nach General Pierre Claude Pajol benannt ist, nennen es Einheimische seit langem Fort des Justices. Der Name spiegelt wider, wie die lokale Bevölkerung diesen Ort traditionell bezeichnete und weitergab.
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