Gare de Montrouge-Ceinture, Ehemaliger Bahnhof im 14. Bezirk, Frankreich.
Gare de Montrouge-Ceinture ist eine ehemalige Bahnstation im 14. Arrondissement von Paris, die als rechteckiges Gebäude mit zwei abgeschrägten Ecken gestaltet ist. Die Architektur folgt dem typischen Design der Stationen der Petite Ceinture aus dem 19. Jahrhundert und das Gebäude beherbergt heute ein Restaurant und Café.
Die Station wurde 1867 als Teil des Petite Ceinture Eisenbahnnetzes eröffnet, das Paris umgab, und stellte ihre Aktivitäten 1934 ein. Das Netzwerk wurde später größtenteils aufgegeben, was viele dieser Bahnhöfe zur Umnutzung führte.
Das Gebäude trägt den Namen Poinçon, was französisch für Stempel oder Prägung bedeutet und symbolisiert seinen neuen Zweck als Ort der künstlerischen Auseinandersetzung. Heute nutzen Besucher und Anwohner den Raum für Austausch und Begegnung bei Kunstausstellungen und Konzerten.
Das Gebäude befindet sich in der Avenue du Général Leclerc und ist leicht zu erreichen, da es sich an einer belebten Straße des Viertels befindet. Der Zugang zum Restaurant und Café ist für Fußgänger einfach, und die Umgebung ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden.
In den frühen 2000er Jahren führte der Widerstand von Anwohnern zur Rettung des Gebäudes vor dem Abriss. Nach der Renovierung 2019 wurde es zu einem neuen Gemeinschaftsort für Kunstliebhaber und Nachbarn.
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