Institut médico-légal de Paris, Gerichtsmedizinisches Institut im 12. Arrondissement, Frankreich
Das Institut médico-légal de Paris ist eine forensische Einrichtung in einem vierstöckigen Backsteingebäude, die Obduktionen und Untersuchungen von verstorbenen Personen durchführt. Die Anlage verfügt über Kühlräume und spezialisierte Labore für die Arbeit von Rechtsmedizinern und Untersuchungsteams.
Die Einrichtung wurde 1923 gegründet und ersetzte die frühere Leichenhalle auf der Île de la Cité, die bis 1907 als öffentlicher Ausstellungsort für unbekannte Leichen diente. Die Verlegung an den neuen Standort ermöglichte modernere Verfahren und mehr Raum für die wachsende Arbeit der Rechtsmedizin.
Das Institut führt jährlich etwa 2.000 Autopsien durch und unterstützt damit Kriminalermittlungen und medizinische Forschung in der Region Paris.
Der Zugang zur Einrichtung ist stark beschränkt, da es sich um eine spezialisierte Arbeitsstätte mit Sicherheitsvorkehrungen handelt. Besuche sind nur in offiziellen Kontexten und mit besonderer Genehmigung möglich.
Das Gebäude wurde von Architekt Albert Tournaire entworfen und steht in unmittelbarer Nähe zum Quai de la Rapée an der Seine. Diese Lage ermöglicht eine effiziente Verbindung zu Polizeibehörden und Krankenhäusern in der ganzen Stadt.
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