Stade Bergéyre, Ehemaliges Olympiastadion im 19. Bezirk, Frankreich
Das Stade Bergeyre war ein Sportstadion im 19. Arrondissement von Paris, das über zwei Tribünen, ein Rasenfeld und eine Laufbahn verfügte. Es fasste rund 15.000 Zuschauer und diente sowohl dem Fußball und Rugby als auch der Leichtathletik.
Das Stadion wurde 1918 mit finanzieller Unterstützung des Unternehmers Jacques Sigrand errichtet und bereits 1926 geschlossen. Nach dem Abriss entstand auf dem Gelände das Wohnviertel, das noch heute den Namen Butte Bergeyre trägt.
Die Butte Bergeyre, die Anhöhe, auf der das Stadion stand, trägt noch heute den Namen des Rugbyspielers René Bergeyre, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Wer heute durch das Viertel geht, findet eine ruhige Wohngegend mit Gärten, in der kaum etwas an die sportliche Vergangenheit erinnert.
Das Stade Bergeyre existiert nicht mehr: Das Gelände wurde vollständig bebaut und ist heute ein Wohnviertel. Der Name Butte Bergeyre auf Karten und Straßenschildern hilft dabei, den ehemaligen Standort im Nordosten von Paris grob zu verorten.
Das Stadion war einer der Austragungsorte der Olympischen Spiele 1924 in Paris, obwohl es damals schon als provisorische Anlage galt. Nur zwei Jahre nach diesen Spielen wurde es abgerissen, was es zu einem der kurzlebigsten olympischen Sportstätten der Geschichte macht.
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