Nemausa, Römische Siedlung in Okzitanien, Frankreich
Nemausa ist eine antike römische Siedlung in der Occitanie mit zahlreichen erhaltenen Bauwerken aus der Römerzeit. Das Gebiet umfasst ein Amphitheater, Tempel und ein komplexes Aquäduktsystem, das Wasser von entfernten Quellen in die Stadt leitete.
Veteranen aus den Militärkampagnen von Kaiser Augustus ließen sich um 27 v. Chr. in der Stadt nieder und verwandelten sie in eine bedeutende römische Kolonie. Der Ausbau der Straße Via Domitia ungefähr 90 Jahre später schuf direkte Verkehrswege zwischen Italien und der Iberischen Halbinsel.
Der Name stammt von einer keltischen Gottheit, die mit der heiligen Quelle verbunden war, die die frühen Bewohner mit Wasser versorgte. Besucher können heute noch die Bedeutung dieser Wasserquelle in der Stadtstruktur nachvollziehen.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände uneben ist und viele Wege über antike Ruinen führen. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh am Morgen oder späten Nachmittag, wenn es weniger heiß ist und die Sicht auf die Strukturen besser wird.
Auf Münzen aus dieser Siedlung ist ein ägyptischer Krokodil zu sehen, das Erbe von Soldaten, die im Nilgebiet gedient hatten. Diese Bilder zeigen, wie weit die römischen Netzwerke reichten und wie Erfahrungen aus entfernten Kriegsschauplätzen zurück nach Hause kamen.
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