Passage Sainte-Avoie, thoroughfare in Paris, France
Der Passage Sainte-Avoie ist eine enge Fußgängerstraße in Paris, die sich etwa 80 Meter erstreckt und knapp 9 Meter breit ist. Sie verbindet verschiedene Straßen des Marais-Viertels und wird von historischen Gebäuden gesäumt, deren Steinwerkzeuge und alte Bögen Spuren aus Jahrhunderten tragen.
Der Passage wurde 1828 angelegt und folgt dem Verlauf der alten Befestigungsmauer von Philippe Auguste aus dem Mittelalter, die einst Paris umgab. Die markantesten historischen Überreste stammen vom Hôtel de Mesmes, einer königlichen Residenz, in der 1567 der berühmte Feldherr Anne de Montmorency starb.
Der Passage verdankt seinen Namen dem nahegelegenen Kloster der Nonnen von Sainte-Avoie, das die religiöse Geschichte des Viertels prägt. Die Straße wird von Bewohnern und Besuchern als ruhiger Ort genutzt, der die Verbindung zwischen verschiedenen Straßen des Marais-Viertels schafft und dabei seinen alten Charakter bewahrt hat.
Der Zugang ist am leichtesten von der Rue Rambuteau möglich, wo sich ein Eingang bei Nummer 8 öffnet. Das andere Ende mündet bei Nummer 62, aber der Durchgang kann je nach Zugänglichkeit variieren, daher sollte man flexibel bleiben.
Die Passage folgt einem alten Pfad, der sich an die mittelalterliche Stadtmauer von Philippe Auguste anschloss und diese Route noch heute in ihrer Form bewahrt. Dies macht sie zu einem seltenen erhaltenen Beispiel einer Straße, die den mittelalterlichen Stadtplan von Paris direkt widerspiegelt.
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