Passage Dauphine, Durchgangsstraße in Paris, Frankreich
Der Passage Dauphine ist ein schmaler, überdachter Fußweg im 6. Arrondissement von Paris, etwa 90 Meter lang und nur 3,5 Meter breit. Die alte Architektur mit Glastüchern, Ziegelmauern und Vintage-Leuchten schafft eine intime Atmosphäre, in der kleine Läden und Cafés nebeneinander liegen.
Der Passage wurde 1825 unter seinem heutigen Namen eröffnet und kreuzt Reste der Stadtmauer Philipps II. August von um 1200. Von 1909 bis 1962 beherbergte er in den Häusern 20-24 die Französische Schule für Stomatologie, eine zahnmedizinische Ausbildungsstätte.
Der Passage trägt den Namen der Rue Dauphine, die er mit der Rue Mazarine verbindet; diese Straße ehrt den Dauphin, den Thronfolger Frankreichs. Die schwedische Quelle bezieht den Namen auf Ludwig XIII. als Dauphin. Heute durchquert man ihn zu Fuß zwischen beiden Straßen, vorbei an den Schaufenstern entlang der Wände.
Der Passage verbindet die Rue Dauphine (Nr. 30) mit der Rue Mazarine (Nr. 27). Am nächsten liegt die Station Odéon der Metrolinie 4; die Buslinien 58 und 70 halten an der Haltestelle Mazarine. Der Weg ist Fußgängern vorbehalten und eben, sodass man ihn von beiden Enden zu Fuß durchqueren kann.
Im Haus Nr. 7 befand sich die lithografische Druckwerkstatt von Félix Hermet (1845–1894), dem Vater der Illustratoren Harry Eliott (1882–1959) und Mad Hermet (1886–1987) und Großvater der Malerin und Grafikerin Marie-Antoinette Rouilly Le Chevallier (1925–). Auf diese Hausnummer kommt es an.
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