Passage de la Visitation, thoroughfare in Paris, France
Passage de la Visitation ist eine kleine Gasse im 7. Arrondissement von Paris in der Nähe der rue de Saint-Simon. Die Passage misst etwa 32 Meter in der Länge und knapp 10 Meter in der Breite und endet in einer Sackgasse, was den Ort ruhig und frei von durchgangsverkehr macht. Die Gebäude säumen beide Seiten mit schlichten Steinfassaden, kleinen Fenstern und alten Holzläden, die das Aussehen einer früheren Pariser Gasse bewahrt haben.
Der Name der Passage stammt von einem alten Kloster, dem Konvent der Damen der Heimsuchung Mariä, das 1660 gegründet wurde und ursprünglich in der rue Montorgueil stand. Das Kloster wurde 1673 an einen neuen Ort verlegt, doch die Passage wurde später an seinem ursprünglichen Standort gebaut und trägt bis heute seinen Namen. Die Gasse wurde 1935 offiziell als Teil der Pariser Infrastruktur erfasst und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben.
Das Gelände ist leicht zu erreichen und kann von der rue de Saint-Simon aus betreten werden, wo eine diskrete Öffnung den Anfang der Passage kennzeichnet. Da die Gasse in einer Sackgasse endet und autofrei ist, können Sie in aller Ruhe spazieren, ohne auf Verkehr achten zu müssen.
Der Maler Bernard Boutet de Monvel hatte sein Atelier und seinen Wohnort in dieser Passage, wo er arbeitete und schuf. Auch die Geschäftsfrau Philippine de Rothschild wohnte in einem der Häuser an dieser ruhigen Straße, was zeigt, dass dieser bescheidene Ort über die Jahrhunderte hinweg Künstler und bemerkenswerte Persönlichkeiten angezogen hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.