Quai d’Orléans, Historische Uferpromenade im 4. Arrondissement, Frankreich.
Der Quai d'Orléans erstreckt sich als Uferpromenade entlang der Seine auf der Südseite der Île Saint-Louis und verbindet zwei historische Brücken miteinander. Die Anlage ist etwa 7,6 Meter breit und säumt sich mit barocken Herrenhäusern aus dem 17. Jahrhundert, die das Gesicht dieses Ufers prägen.
Die Uferkante wurde im 17. Jahrhundert angelegt, als die Île Saint-Louis urban entwickelt wurde, und erhielt ihre heutige Bezeichnung erst später in der Geschichte. Während der Französischen Revolution wurde sie kurzzeitig Quai de l'Égalité genannt, ein Name der die politischen Ideale dieser Zeit widerspiegelte.
Die Polnische Bibliothek von Paris in Nummer 6 ist seit 1854 ein Ort der Begegnung und prägt das Viertel mit ihrer Sammlung von Werken über polnische Kultur und Geschichte. Besucher können hier das Adam-Mickiewicz-Museum entdecken und sich in eine lebendige Gedenkstätte für die polnische Gemeinschaft in Frankreich begeben.
Der Weg laeuft direkt am Wasser entlang und bietet schöne Ausblicke auf die Seine und die umliegenden Viertel. Die nächste Metrostation ist Pont Marie an der Linie 7, was den Zugang erleichtert.
Mehrere Hauser an dieser Stelle, darunter die Nummern 28, 30 und 32, stammen aus dem Jahr 1663 und tragen die Handschrift des Architekten Marcelin Arnaud. Diese Fassaden sind heute als historische Denkmäler klassifiziert und zeigen die handwerkliche Qualität der klassischen Pariser Bauweise.
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