Église Saint-Chrysole de Comines, Neobyzantinische Kirche in Comines, Frankreich.
Die Église Saint-Chrysole ist ein Kirchengebäude in Comines mit einer Architektur, die byzantinische Formen mit modernen Materialien verbindet. Der Bau zeigt ein hohes Gewölbedach, ein 51 Meter hohes Glockenturm aus mehrfarbigen Sandsteinen und durchdachte dekorative Details im Innenraum.
Das ursprüngliche Kirchengebäude wurde während des Ersten Weltkriegs zerstört und der Architekt Maurice Storez entwarf einen Wiederaufbau zwischen 1925 und 1929. Der neue Bau nutzte revolutionäre Stahlbeton-Technologie, um eine moderne Interpretation des byzantinischen Stils zu schaffen.
Die Kirche erhielt 1995 die Anerkennung der Europäischen Kommission und 2002 den Status eines historischen Monuments in Frankreich.
Das Innere und Äußere des Gebäudes wurden einer umfassenden Restaurierung unterzogen, die das Mauerwerk, die Holzarbeiten, die Malerei und die Glasfenster erneuerte. Besucher sollten damit rechnen, dass das Gebäude sich in sehr guten Erhaltungszustand befindet und seine Strukturen sorgfältig gepflegt sind.
Die Kirche wurde mit Stahlbeton gebaut, einer Technologie, die 1925 noch nicht weit verbreitet war und für Sakralbauten selten verwendet wurde. Diese Wahl ermöglichte dem Architekten, größere offene Räume ohne sichtbare Stützpfeiler zu schaffen, was damals modern und kühn war.
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