Comines, französische Gemeinde
Comines ist eine Grenzstadt zwischen Frankreich und Belgien, die von der Lys geteilt wird. Die Stadt zeigt ein Mischbild alter enger Straßen und historischer Gebäude, darunter einen hohen Belffried aus dem Mittelalter und die neobyzantinische Kirche Saint Chrysole mit ihrer farbigen Kuppel.
Comines wurde im dritten Jahrhundert gegründet und wuchs als feudaler Besitz in der Grafschaft Flandern heran. Ab dem 17. Jahrhundert teilte eine Grenze die Stadt, wobei der französische Teil schließlich nach Kriegen und Besetzungen durch Spanien und die Niederlande an Frankreich fiel.
Comines trägt die Spuren seiner flämischen Vergangenheit bis heute. Menschen hier sprechen Französisch und Flämisch, und lokale Feste wie die Fête des Louches im Oktober zeigen lebendige Traditionen, bei denen Holzlöffel von den Balkonen des Rathauses in die Menge geworfen werden.
Die Stadt lässt sich zu Fuß leicht erkunden und verfügt über Fahrradwege sowohl innerhalb als auch in der Umgebung. Busse und Autos sind die Hauptverkehrsmittel, während die lokalen Geschäfte, Cafés und Märkte auf beiden Seiten der Grenze zugänglich sind.
Im Jahr 1962 fiel ein Meteorit in der Gegend ein, ein seltenes astronomisches Ereignis, das von Einheimischen als besonderer Moment in der Stadtgeschichte erinnert wird. Dieses ungewöhnliche Ereignis markiert einen einzigartigen Punkt in Comines' Zeitleiste und erinnert daran, dass Geschichte sich nicht nur durch Menschenhand ereignet.
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