Town hall of Comines, Neoflämisches Rathaus in Comines, Frankreich.
Das Rathaus von Comines ist ein neoflämisches Gebäude mit charakteristischen orange-gelben Ziegeln auf einer Stahlbetonkonstruktion, das sich an einen hochragenden Glockenturm anschliesst. Das Gebäude beherbergt Verwaltungsburos und zeigt typische Merkmale der regionalen Architektur der Zeit nach dem ersten Weltkrieg.
Das ursprungliche Rathaus wurde 1918 durch deutsche Kampftruppen zerstort und anschliessend zwischen 1922 und 1932 vom Architekten Louis Marie Cordonnier wieder aufgebaut. Dieser Wiederaufbau machte das Gebäude zu einem Symbol der stadtischen Wiederherstellung nach dem Krieg.
Die Buntglasfenster zeigen Szenen aus der Textilindustrie und lokalen Geschichte, die das Handwerk und die Traditionen der Region widerspiegeln.
Das Gebäude befindet sich zentral am Grand Place und ist von der Strasse aus leicht zu erreichen, mit klarer Beschilderung zur Orientierung. Besucher sollten beachten, dass es als Verwaltungszentrum funktioniert und Öffnungszeiten einhalten muss.
Der angrenzende Glockenturm ist etwa 58 Meter hoch und tragt seit 2005 die UNESCO-Weltkulturerbe-Anerkennung. Dieses Merkmal macht das Gesamtensemble zu einem international geschützten Denkmal, das über die gewöhnliche Bedeutung eines Rathauses hinausgeht.
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