Île Gloriette, Flussinsel in Nantes, Frankreich
Die Gloriette-Insel liegt zwischen dem Stadtteil Fosse und der Insel Saulzaie in der Mitte der Loire, umgeben von zwei Flussbranchen. Nach der Ausfuelling dieser Flussbranchen in den 1920er Jahren wurde das Gelande zu einem integrierten Stadtteil mit Wohn- und Geschaeftsgebaeuden.
Im Jahr 1644 wurde die Insel ausgewaehlt, um ein grosses Hospital zu bauen, was den Beginn der Verstaedeung der Loire-Inseln markierte. Dieses Projekt loeste eine lange Zeit der Bebauung aus, die das Gelande grundlegend veraenderte.
Der Name der Insel erinnert an kleine Gartenpavillons, die im 17. Jahrhundert Mode waren. Heute findet man in diesem Stadtteil traditionelle Wohngebäude mit Läden im Erdgeschoss, wie sie früher an vielen Loire-Ufern üblich waren.
Die Insel ist am leichtesten zu Fuss erreichbar, da sie nach der Ausfuellung der Flussbranchen vollstaendig in die Stadt integriert wurde. Besucher koennen sie wie jeden anderen Stadtteil erkunden, mit guten Gehwegen und klarer Beschilderung.
Von 1885 bis weit ins 20. Jahrhundert hinein betrieb die beruhmte Keksfabrik Lefevre-Utile ihre Produktion auf der Insel. Das Fabrikgebaude wurde spaeter in ein Kulturzentrum umgewandelt und zeigt die industrielle Vergangenheit des Ortes.
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