European Court of Human Rights building, Justizgebäude im Europaviertel, Straßburg, Frankreich
Das Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist eine moderne Justizeinrichtung in Straßburg mit zwei zylindrischen Gebäudeteilen, die durch Verbindungsgänge miteinander verbunden sind. Die Strukturen haben Metallfassaden und Glaswände, um Helles Licht in die Arbeitsräume zu bringen.
Das Gebäude wurde 1994 fertiggestellt und war nötig geworden, weil die ältere Gerichtsunterkunft aus dem Jahr 1965 zu klein wurde. Die neue Struktur erlaubte dem Gericht, seine wachsende Arbeit in einem modernen und erweiterten Umfeld fortzusetzen.
Das Gebäude symbolisiert europäische Gerechtigkeit durch seine offene Architektur mit viel Tageslicht, die zeigt, dass das Gericht für alle Bürger zugänglich sein soll. Die großzügigen Innenräume und Glasfassaden vermitteln den Eindruck von Transparenz und Offenheit.
Das Gelände ist ausgedehnter als es zunächst aussieht und hat mehrere Etagen, daher sollten Besucher genug Zeit einplanen, um die Räume zu erkunden. Informationen zur Besichtigung und Zugänglichkeit findet man bei der Ankunft am Eingang.
Die britische Königin Elisabeth II. nahm an der Bauerrichtung teil, indem sie 1992 einen Baum auf dem Baugelände pflanzte. Diese Geste zeigt die Bedeutung, die das Vereinigte Königreich der europäischen Justizsystem beimaß.
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