Cité-jardin Ungemach, Gartenstadt im Wacken-Viertel, Straßburg, Frankreich
Die Cité-jardin Ungemach ist eine Wohnsiedlung mit etwa 140 Häusern, die sich über 12 Hektar im Norden von Straßburg erstreckt. Jedes Haus hat einen privaten Garten und wurde nach einheitlichen Designprinzipien mit rosa oder strohfarbenen Fassaden und Walmdächern erbaut.
Die Siedlung wurde in den frühen 1920er Jahren vom Industriellen Charles-Leon Ungemach gegründet, um qualitativ hochwertige Wohnungen für junge Familien bereitzustellen. Das Projekt war Teil einer Bewegung zur Schaffung sozialer Wohnraum nach modernen Grundsätzen.
Die Architektur folgt einheitlichen Gestaltungsprinzipien mit rosa oder strohfarbenen Häusern, Schrägdächern und Gartenflächen von 6 Ar pro Wohneinheit.
Das Wohnviertel ist über die Straßenbahnlinien B und E an der Station Wacken mit dem Zentrum Straßburgs verbunden. Es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und das Gelände zu Fuß zu erkunden, um die Details der Häuser und Gärten besser wahrzunehmen.
Jedes Haus folgt einem Größenkonzept zwischen 100 und 165 Quadratmetern mit Wohnräumen im Erdgeschoss und Zimmern unter charakteristischen Dachkonstruktionen. Die Gleichförmigkeit der Siedlung schuf absichtlich eine Art soziales Experiment, das wirtschaftliche Stabilität und Gemeinschaft für Arbeiterfamilien fördern sollte.
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